Berichte

Die Presse über Holzbau Pletz

Ein Leben auf Rädern: Zimmerei baut Zirkuswagen (Artikel aus der PNP am 17. Februar 17)

 

Es riecht nach Zirbelholz, Fichte und Kiefer. In der Ecke verströmt ein kleiner, schwarzer Holzofen Wärme, auf dem Holztisch stehen Kaffee und Krapfen bereit. Das Beige der Sitzbänke spiegelt sich in den Wänden, Armaturen, Tischen und Schränken wider.

 

Was klingt wie die Einrichtung eines schwedischen Holzhauses, steht auf dem Hof der Zimmerei Pletz in Isarhofen bei Ortenburg und benötigt rund 14 Quadratmeter Fläche. Und hat vier Räder unter sich – es ist nämlich ein Zirkuswagen, einer, der es in sich hat: ein abgetrenntes Bad mit Dusche, Waschbecken und WC. Ein Zwei-Platten-Herd, Kühlschrank und ein Stehtisch mit zwei Stühlen gehören ebenso zum Interieur wie eine Sitzbank für vier Personen, die sich einfahren und so zum Bett umfunktionieren lässt. Behaglichkeit auf 14 Quadratmetern: Geheizt wird in dem Zirkuswagen mit Holzofen, gekocht auf zwei elektrischen Herdplatten. Im Hintergrund sieht man das mit Dusche und WC ausgestattete Bad. Behaglichkeit auf 14 Quadratmetern: Geheizt wird in dem Zirkuswagen mit Holzofen, gekocht auf zwei elektrischen Herdplatten. Im Hintergrund sieht man das mit Dusche und WC ausgestattete Bad.

 

"Ich habe im Internet das Video vom Lanz Leo gesehen, der mit seinem Bulldog-Traktor und angehängtem Wohnwagen von Eggenfelden bis nach Italien gefahren ist", sagt Zimmerermeister Alexander Pletz. Der inzwischen verstorbene Leonhard Speer, besser bekannt als Lanz Leo, stammte aus dem niederbayerischen Mitterrohrbach (Landkreis Rottal-Inn) und war für seine Liebe zu alten Lanz-Traktoren und die spektakuläre Italien-Fahrt bekannt geworden. "Das hat mich inspiriert", sagt der 50-Jährige. Die Idee zum eigenen Bauwagenbau in seiner Zimmerei, die er zusammen mit Ehefrau Petra Pletz seit dem Jahr 2000 betreut, war geboren. (tme)

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Kunst auf 8 Quadratmetern (Artikel aus dem Mühlheimer Tagesblatt)

 

Verein Zugperd schickt Streetworker mit "mobiler Anlaufstelle" zu den Treffpunkten der Jugendlichen. 

Der Verein Zugpferd macht seinen Namen alle Ehre: Er zieht künftig im Auftrag der Stadt mit einer Art Wohnwagen mit einem oder zwei Streetworkern an Bord dorthin, wo die Jugendlichen sind.

 

Robin verfeinert noch die Fäden im Traumfänger: Einen Skater und einen Wolf haben sie schon mit der Spraydose auf die Außenwand gebracht. Dazu hat die Kunstpädagogin Birgit Gutmann, die an der Goetheschule tätig ist, die von den Schülern ausgewählten Motive abfotografiert und in der Dämmerung auf den Wagen projiziert. Mit einem dünnen Stift hat sie die Konturen gezogen, das Team malt die Objekte am nächsten Tag aus. Ein halbes Dutzend Jugendliche hat sich gemeldet, als Christina Kleinschmidt und Anni Wald im Juz nachfragten, wer bei der Gestaltung der "mobilen Anlaufstelle" mitmachen möchte. Mehr Details im unten stehenden Zeitungsartikel.